John Grinder

Der Linguist John Grinder ist gemeinsam mit Richard Bandler einer der NLP-Begründer.

Großen Einfluss auf John Grinders Arbeit hatten die Ansätze und das Denken seines Mentors Gregory Bateson, was sich auch in seiner späteren Modelingarbeit mit Richard Bandler zeigte Besonders die auf Noam Chomsky zurückgehende Transformationsgrammatik gehörte zu seinem Spezialgebiet.

Grinders Hintergrund liegt in der Linguistik (dem Studium der Sprache) und der Transformationsgrammatik. Als er zum ersten Mal mit Richard zusammenarbeitete, war er fasziniert von den Sprachmustern der erfolgreichen Therapeuten, die sie studierten – Fritz Perls (der Gründer der Gestalttherapie) und Virginia Satir (Familientherapie) und später (Dr. Milton Erickson (Hypnotherapie).

Dies führte dazu, dass das Neurolinguistische Programmieren ein Fundament der Sprache hat. Das Meta-Modell deckt z. B. unbewusste Erfahrungen auf.

Wie entstand das Modell des NLP?

Er traf auf Bandler an der Universität von Kalifornien und unterstütze den jungen Bandler zunächst bei seinen studentischen Gestalttherapie-Seminaren. Bandler hatte sich dieses Wissen unbewusst angeeignet, als er Aufzeichnungen von Fritz Perls transkribiert hatte. Grinder erkannte die Muster und Strukturen hinter diesem unbewussten Modeling und konnte sein linguistisches Wissen und Kenntnisse über den Prozess der Modellbildung einbringen. So entstand aus dieser Zusammenarbeit zu Fritz Perls das erste Modell des NLP.

Ideen und Schwerpunkte

John Grinder vertritt die Idee der „Ökologie“ oder der Berücksichtigung der Integrität des gesamten Systems. Damit ist nicht nur der ganze Mensch gemeint, sondern die Gruppen und Kulturen, denen er angehört.

Das Unterbewusstsein oder wie manche sagen, die nicht dominante Hemisphäre, ist ebenfalls ein wichtiger Schwerpunkt. Seine Trainings machen detaillierten Gebrauch von Metaphern, Geschichten und verschachtelten Schleifen.

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