Assoziation

Der Begriff der Assoziation beschreibt im NLP die 1. Wahrnehmungsposition. Das ist die Position, in der wir etwas im eigenen Körper erleben, mit den „eigenen Augen sehen“ und mit den „eigenen Ohren hören“. Kurz: Eine Situation wird mit allen Sinnen erlebt. Das „Gegenteil“ davon ist im Neurolinguistischen Programmieren die Dissoziation.

Was ist die Assoziation?

Die Assoziation (lateinisch associare „vereinigen, verbinden, verknüpfen, vernetzen“) beschreibt die bewusste Wahrnehmung. Richard Bandler hat im NLP beschrieben, dass es zwei Möglichkeiten gibt, über vergangene oder zukünftige Ereignisse nachzudenken und zu erleben. Beide Möglichkeiten sind wichtig, haben aber sehr differierende Implikationen. In der assoziierten Wahrnehmungsposition erlebst Du eine Situation, Erinnerung oder Vorstellung aus der eigenen Perspektive. Du erlebst die Situation mit allen Sinnen und Gefühlen, genau so, als würde sie gerade tatsächlich stattfinden. Im assoziierten Zustand siehst Du die Dinge durch Deine eigenen Augen, erlebst Du eine Situation von innen heraus. Du bist mitten im Geschehen. Im Gegensatz zur dissoziierten Wahrnehmungsposition, in der Du Dich selbst von außen siehst.

Assoziierte Zustände eignen sich, um Angenehmes vollständig und intensiv zu erleben. Im Outcome-Format z. B. begibst Du Dich mit all Deinen Sinnen in Dein Ziel hinein und erlebst Dein Ziel schon einmal so, als hättest Du es jetzt schon erreicht.

Assoziationstechniken

Außerdem wird der Begriff Assoziation mit der Verknüpfung von Gedanken, Informationen und Vorstellungen verbunden. Brainstorming zählt z. B. dazu oder auch das Erstellen von ABC-Listen. Hierbei trägst Du zunächst alle Informationen zusammen, die Dir zu einem bestimmten Begriff oder Thema einfallen.

Mit Assoziationsübungen kannst Du schneller lernen. In Deinem Gehirn werden die bereits bestehenden Assoziationsnetze aktiviert. Je mehr Assoziationen Du zu einem Thema hast, umso besser kannst Du es erinnern und verstehen.

Wofür kannst Du Assoziation und Dissoziation im NLP nutzen?

Assoziiere, was zu dissoziiert ist – und dissoziiere, was zu sehr assoziiert ist. Durch die Dissoziation ist es möglich, die Intensität von Gefühlen zu verringern und durch die Assoziation zu intensivieren. NLP macht sich dies in vielen NLP-Formaten zunutze, so ist es beispielsweise sinnvoll, unangenehme Situationen dissoziiert zu erinnern und schöne Situationen assoziiert. Viele NLP-Methoden beinhalten beide States. Im NLP-Format Change History beschreibst Du ein als signifikant erlebtes Ereignis erst dissoziiert von außen und, erforschst die Ressourcen, die Dir geholfen hätten, diese Situation zu bewältigen, und assoziierst Dich dann mit den Ressourcen in das Erlebnis. Im Outcome-Format begibst Du Dich assoziiert in Deinen gewünschten Zielzustand hinein und erlebst ein Ziel, als wäre es bereits eingetreten.

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