Lernebenen

Wie lernen wir eigentlich etwas Neues? Lernprozesse verlaufen in 4 Stufen. Die vier Lernebenen wurden von Gregory Bateson entwickelt und beschreiben die Ebenen, die du während des Lernenprozesses durchläufst.

  • Die unbewusste Inkompetenz (Ebene 1)
  • die bewusste Inkompetenz (Ebene 2)
  • die bewusste Kompetenz (Ebene 3) und
  • die unbewusste Kompetenz (Ebene 4)

Unbewusste Inkompetenz: Du weißt nicht, dass es bestimmtes Wissen überhaupt gibt. Und du hast auch keine Ahnung davon, dass du diese Inhalte überhaupt brauchen könntest oder sie nützlich sein könnten. Dieses „Nicht-Wissen“ kümmert dich nicht und es ist dir nicht bewusst.

Bewusste Inkompetenz: Dir ist nun klar, dass es ein Thema gibt und du keinen blassen Schimmer davon hast. Du versuchst diese Lücke zu schließen. Du bist dir deiner Ahnungslosigkeit und dem Wissen, das dir fehlt, bewusst.

Bewusste Kompetenz: Du hast Fertigkeiten, die aber noch nicht voll ausgereift sind und darüber bist du dir auch bewusst.

Unbewusste Kompetenz: Du hast dazugelernt, dir Wissen angeeignet. Du hast mit dem Thema zusammenhängende Bewegungsabläufe automatisiert. Damit befindest du dich auf der dritten Stufe der „unbewussten Kompetenz.“ Du kannst etwas WIRKLICH und musst dich nicht mehr auf den Ablauf konzentrieren.

Meisterschaft: Die 5. Lernebene ist nach Robert Dilts die „Meisterschaft“. Sie beschreibt jemanden, der ein Thema in seiner ganzen „Vollkommenheit“ beherrscht. Wenn du dich auf dieser Lernebene befindest, bist du ein Meister deines Fachs. Alles in deinem Tun ist wie im Fluss und fällt dir leicht. Wenn du dich in einem Thema auf der Ebene der Meisterschaft befindest, dann bist du in einem Flow-Zustand und „Eins“ mit deinem Tun.

Das Ziel des Lernens ist es, eine Fähigkeit von dem Bereich der unbewussten Kompetenz heraus auszuführen, dann kannst du dich nämlich bewusst mit anderen Themen beschäftigen.

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