Collapsing Anchors

Beim Collapsing Anchor werden zwei Anker verschmolzen. Es ist eine Ankertechnik aus dem NLP, bei der etwas Neues entsteht.

Meist werden beim Collapsing Anchor ein Ressource- und ein Problemanker- miteinander vereint. Die stärkere Ressource wird in das Problem gebracht und dient als „Befreier“ für eine versteckte Ressource hinter dem Problem. Der Collapsing Anchor ist Teil vieler NLP-Formate: Der Change History ist beispielsweise ein Collapsing Anchor auf der Timeline.

So kannst du einen Collapsing Anchor durchführen:

  1. Problemanker setzen.
  2. Ressource und Ressourcesituation finden (Aus der Meta-Position)
  3. Ressourcenanker setzen (das ist eine Situation, in der das Problem nicht da ist).
  4. Damit der Collapsing Anchors gut funktioniert, muss sie Ressource größer sein, als der Problemzustand. Das musst du testen. Würde die Ressource ausreichen, um das Problemereignis neu zu erleben? Du kannst die Ressourcen bei Bedarf auf intensivieren oder stapeln bis sie ausreichen.
  5. Aktiviere erst den Ressourcenanker und dann den Problemanker: Der neue Ressourcenzustand wird aktiviert.
  6. Wenn du magst, mach einen Future Pace.

Collapsing Anchor ist gut geeignet für polar erlebte Zustände, von denen der eine meist negativ bewertet wird, wie zum Beispiel bei Bühnenangst.