VAKOG

Wir nehmen unsere Umwelt mit unseren fünf Sinnen wahr. Aus den Anfangsbuchstaben der Sinne ergibt sich das VAKOG Akronym:

Visuell: sehen
Auditiv: hören
Kinästhetisch: fühlen
Gustatorisch: schmecken
Olfaktorisch: riechen

Über die Sinne verarbeitet man innerlich die Wahrnehmung und bildet sich damit die Wirklichkeit VAKOG ab. Unsere Erlebnisse repräsentieren wir später aus dieser Erinnerung als neuronale Kodierung heraus. Dabei haben Menschen meist individuell bevorzugte Repräsentationssysteme. Die einzelnen Sinne sind individuell unterschiedlich ausgeprägt. Mit ihnen kodieren sich Menschen innerlich die äußere Flut an Informationen und Eindrücken. Größtenteils bevorzugen Menschen eines der Repräsentationssysteme.

An sprachlichen Formulierungen können Präferenzen von Sinneskanälen abgelesen werden:

Visuell betonende Formulierungen lauten beispielsweise:
„… Licht ins Dunkel bringen…..die Zukunft sieht rosig aus…….schauen wir uns das Ganze mal an……endlich sehe ich klar…. du siehst mich nicht…… ich freue mich dich zu sehen…“.

Für eine auditive Wortwahl stehen Formulierungen wie:
„das klingt gut…..das stimmt mich fröhlich oder …..ich kann es nicht mehr hören… ich freue mich dich zu hören… ich habe ihn einfach nicht verstanden…“.

Eine kinästhetische Sprache und Wortwahl kennzeichnen Formulierungen wie:
„…das liegt auf der Hand…..das Problem in den Griff bekommen… das ging mir nahe…..das drückt mir aufs Gemüt…. es war so schön, ich wollte sie nur noch umarmen…“.

Gustatorisch betonende Formulierungen sind beispielsweise:
„… der Plan schmeckt mir nicht… das hat einen Beigeschmack…“.

Eine olfaktorisch gekennzeichnete Forumulierung kann lauten:
„… hier riecht es aber komisch… dich kann ich gut riechen.. das stinkt ja zum Himmel…“.

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