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Moment of Excellence: Positive Emotionen in 7 Schritten

Moment of Excellence

„Glück ist die Summe schöner Momente.“ 

Die Fähigkeit deinen Gefühlszustand zu beeinflussen ist entscheidend für dein Lebensglück. Tony Robbins sagt: „Die stärkste Kraft auf der Welt sind bewusst gesteuerte Emotionen.“ Mit dem Moment of Excellence kannst du sofort einen Zustand der Dankbarkeit, des Stolzes und der Liebe erfahren.

Liebe, Freude, Trauer und Dankbarkeit: Emotionen machen uns menschlich. Sie beeinflussen dein Leben mehr als alles andere. Wegen Gefühlen gibt es Krieg oder Frieden. Scheitern Beziehungen oder bleiben wir in Verbindung.

Du selbst gibst allem, was in deinem Leben geschieht, eine Bedeutung. Und ob du den Dingen eine positive oder negative Bedeutung gibst, bestimmt darüber, wie du dich fühlst.

Die gute Nachricht ist: Du kannst lernen, wie du dauerhaft in einem guten Zustand zu leben kannst. Und so insgesamt ein glücklicherer Mensch sein kannst. Wenn du deine Gefühle händeln kannst, kannst du damit Ängste überwinden, herausfordernde oder stressige Situationen meistern und dein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein stärken.

In diesem Beitrag lernst du eine Methode, die dich dahin führt. Du lernst, was Anker sind und wie sie dir im Umgang mit deinen Gefühlen helfen, wie und wann du sie einsetzen und Gefühle speichern und abrufen kannst. Du kannst mit dem Moment of Excellence in einen Zustand der Dankbarkeit, des Stolzes und der Liebe eintauchen.

Was sind Anker?

Bevor du erfährst, wie du den Moment of Excellence einsetzen kannst, um dich selbst in einen guten Zustand zu bringen, möchte ich dir ein paar Grundlagen des Ankerns erklären. Schon Pawlow hat an seinem Hund das Ankern geübt. Ein Glockenschlag – schon ging die Klappe auf und sein Hund bekam Futter. Hörte der Hund nach vielen Malen die Glocke erneut, so war sofort der Speichelfluss des Hundes auch ohne Futter angeregt. Beim Ankern wird die klassische Konditionierungskette nach Pawlow durchlaufen, für deren Beschreibung er 1904 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt.

Anker sind Reiz-Reaktions-Verknüpfungen. Ein Anker ist ein Reiz, der bei einem Menschen eine ganz bestimmte, immer gleiche, Reaktion bewirkt. Einfach gesagt bedeutet das: Etwas passiert und du reagierst in der immer gleichen Art und Weise darauf. Das kann ein Gedanke sein oder ein äußerer Reiz – z. B. eine Erinnerung an deinen letzten Urlaub, der bei dir das Gefühl von Entspannung auslöst, der Duft deines Lieblingsparfüms oder dein Lieblingslied, das dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Merke: VAKOG löst VAKOG aus. D.h., wenn z. B. gedanklich ein Bild auftaucht, löst das etwas in dir aus – wie ein positives Gefühl z. B.

Oder im außen: Wenn du eine rote Ampel siehst und stehenbleibst oder ein Stoppschild dich zum Anhalten bewegt. Anker umgeben uns und es gibt Anker in allen Sinneskanälen! Es gibt visuelle Anker, auditive Anker, kinästhetische Anker, olfaktorische Anker und gustatorische Anker. Im Grunde kann alles ein Anker sein. Anker können Gegenden, Gebäude, Räume, Gegenstände oder Kleidungsstücke sein und auch Menschen und Tiere. Eines haben all diese Anker gemeinsam: Sie beeinflussen unsere Gefühle eigentlich die ganze Zeit!

Das Ankern ist eine der wichtigsten NLP-Techniken. Ankern ermöglicht dir, Reiz-Reaktions-Verknüpfungen gezielt herzustellen und auch zu verändern. Dadurch kannst du Gefühle abspeichern und bei Bedarf abrufen und außerdem kannst du unangenehme Anker neutralisieren.

Diese Ankertechniken gibt es:

Und sie kommen in verschiedenen NLP-Formaten zum Einsatz:

Wie entstehen Anker? 

Anker entstehen durch Prägung – durch Wiederholung, Autoritätspersonen (wie Eltern, Lehrer, Mentoren, Freunde usw.) und Intensität.

Etwas, das oft wiederholt wird, festigt sich auch wahrscheinlicher. Genauso, wie etwas, dass uns Menschen sagen, die wir als Autoritäten empfinden. Zudem spielt die Intensität der Emotion eine Rolle. Je stärker das Gefühl ist, desto stärker ist auch der Anker.

Was ist beim Ankern wichtig?

Das Pseudonym T.I.G.E.R. beschreibt die Kriterien für sogenannte wohlgeformte Anker. TIGER, beschreibt dabei die Anfangsbuchstaben der fünf Kriterien. Diese Kriterien solltest du beachten, wenn du Anker setzen oder verändern willst. Diese sind:

T. iming

I. ntensität

G. enauigkeit

E. inzigartigkeit

R. einheit

Timing: Geankert werden soll, kurz bevor der Zustand am intensivsten erlebt wird.

Intensität: Der Zustand soll so intensiv wie möglich erlebt werden. Je intensiver, desto besser der Anker.

Genauigkeit: Ein Anker muss immer an genau derselben Stelle gesetzt werden.

Einzigartigkeit: An einer Stelle darf nur ein Zustand geankert werden, damit der Anker nicht mit anderen Zuständen verschwimmt und damit nutzlos wird.

Reinheit: Achte darauf, dass du immer nur einen einzelnen, „reinen“ Zustand ankerst. Wähle z. B. keine Situation aus, die verschiedene Gefühle in dir auslöst. Z. B. ein schöner Urlaub, der aber auch mit Freude das Gefühl von Melancholie mit sich bringt.

NLP-Übung: Moment of Excellence

Ankern kannst du in dieser folgenden Übung bewusst nutzen, um gewünschte Gefühlszustände abrufbar zu machen. Du kannst grundsätzlich jeden Sinneseindruck als Anker nutzen. Egal ob Geste, Berührung, Bild, Ton, Wort oder Geruch. Wenn du ein Gefühl ankern willst, kannst du das in den folgenden sechs Schritten tun:

  1. Ressource auswählen: Welches Gefühl möchtest du ankern? Was brauchst du gerade?  Was würde dir helfen? Vielleicht möchtest du dir auch überlegen, ob es eine Herausforderung gibt, die dir bevorsteht, und was du brauchst, um sie zu überwinden.
  2. In welcher Weise möchtest du dieses Gefühl ankern? Suche dir einen Gegenstand, eine Körperstelle, eine Geste, ein Bild …, mit der du dieses Gefühl verbinden möchtest. Suche dir z. B. eine gut erreichbare Stelle am Körper aus, die du selber berühren kannst. Beachte hierbei vor allem das Kriterium der die Einzigartigkeit. Dieser Gegenstand oder diese Körperstelle sollte nicht schon mit einem anderen Anker belegt sein. Du möchtest den Zustand für dich verankern, sodass du ihn bei Bedarf jederzeit aktivieren kannst.
  3. 3 Ressource-Situationen finden & Auswahl der besten & stärksten Situation: Erinnere dich an drei Situationen in deinem Leben, in der dieses Gefühl schonmal präsent war und wähle dann die stärkste Situation für deinen Anker aus. 
  4. VAK-Vertiefungstrance (Ziel: Intensität verstärken): Tu mal so, als würdest du diese Ressource-volle Situation noch einmal wieder erleben. Wo warst du in diesem Moment? Was hast du gemacht? Welche Menschen waren noch dabei? Was hast du gesehen, gehört und gefühlt in diesem Moment?
  5. Moment ankern: Setze den Anker, kurz bevor das Gefühl am intensivsten ist. 
  6. Separator: Der Separator ist dazu da, den Zustand kurz zu unterbrechen. Steig dann kurz aus dem Gefühl aus, tu was anderes, nimm ein Schluck Wasser o. ä. 
  7. Test & Schritte in die Zukunft: Wenn du jetzt die Körperstelle berührst, den Gegenstand in die Hand nimmst oder ansiehst, funktioniert der Anker? Stell dir dann eine Situation in der Zukunft vor, in der du diesen Ressource-vollen Zustand gerne zur Verfügung haben würdest.

Viele Menschen häufen negative Emotionen an und das kann zu Stress, Angst und Überforderung führen. In diesem Blog habe ich dir eine Möglichkeit gezeigt, wie du positive Emotionen in dein Leben holen kannst. Du kannst mit dem Moment of Excellence sofort in einen Zustand der Dankbarkeit, des Stolzes und der Liebe eintauchen. Verwandt mit diesem NLP-Format ist übrigens auch der Circle of Excellence. Beide Formate eignen sich für vielfältige Themen – charismatischer präsentieren, selbstbewusster auftreten, motivierter arbeiten, Ängste überwinden.

Den Moment of Excellence kannst du in vielen Lebenssituationen nutzen, um deinen State zu verbessern.

  • Welche Situationen fallen dir ein?
  • In welchen Momenten würdest du dich gerne Ressource-voll fühlen?
  • Oder eine bestimmte Emotion abrufbar machen?

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